Oliver Kern 02.12.2016 / Sport

Unfertig und ungewollt

Der Deutsche Olympische Sportbund wird die umstrittene Spitzensportreform wohl durchwinken, weil alle nach irgendetwas Neuem rufen

Alfons Hörmann kann froh sein, dass die Mitglieder des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) auf ihrer Versammlung am Samstag in Magdeburg über eines ganz bestimmt nicht abstimmen werden: über ihren Präsidenten. Eine Wiederwahl Hörmanns stünde erst 2018 an, so er den Job überhaupt weiter ausüben will. Denn was er bisher auch anpackte, große Erfolge hat er nicht vorzuweisen. Nicht nur wurden deutsche Olympiabewerbungen in Bayern und Hamburg von den dortigen Bürgern abgelehnt, eine neue steht nicht mal mehr zur Debatte.

Nach dem Debakel in der Hansestadt konzentrierte sich Hörmann auf die Reform der Leistungssportförderung, die am Samstag von den Spitzensportverbänden und Landessportbünden abgesegnet werden soll. Doch auch hier wehte Hörmann in den vergangenen Monaten viel Gegenwind ins Gesicht, der nur noch stärker wurde, je näher der Wahltermin rückte.

Worüber die DOSB-Mitglieder genau abstimmen sollen, war auch zwei Tage ...

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