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Schwierigkeiten mit der Wahrheit

DOSB-Präsident Alfons Hörmann steht vor der Mitgliederversammlung in der Kritik. Von Jirka Grahl

  • Von Jirka Grahl
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Fast auf den Tag genau drei Jahre ist Alfons Hörmann schon Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). An diesem Wochenende soll die Mitgliederversammlung des DOSB in Magdeburg nun das Vorhaben durchwinken, mit dem der 56-jährige Allgäuer endlich die erste echte Erfolgsgeschichte in seiner Ära an der Spitze des deutschen Sportdachverbandes schreiben will: »Die Neustrukturierung des Leistungssports und der Spitzensportförderung«, die der DOSB gemeinsam mit dem Bundesinnenministerium und der Sportministerkonferenz der Länder konzipiert hat.

Vieles in dem 49-seitigen Papier ist noch nebulös: Es geht um Zentralisierung, mehr Effizienz und ein Computerprogramm, das sich »Potenzialanalysesystem« (PotAS) nennt. PotAS soll nach der Eingabe von reichlich Daten (von »20 Kriterien« und »59 Attributen« ist die Rede) angeblich erkennen können, welche Sportart welches Potenzial für kommende Medaillen birgt. Olympiastützpunkte sollen...


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