Werbung

Bei Suche per Hand alte NSU-Akten entdeckt

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Potsdam. Das skandalöse Schreddern von NSU-Akten durch die Staatsanwaltschaften Potsdam und Frankfurt (Oder) hat als Nebeneffekt wenigstens auch eine gute Seite. Nach Bekanntwerden der Aktenvernichtung hatte Justizminister Stefan Ludwig (LINKE) persönlich veranlasst, nach noch vorhandenen Dokumenten zu suchen. Wie das Justizressort am Montag mitteilte, sind nach umfangreichen Recherchen zwar keine kompletten Bestände, aber immerhin Restakten und weitere Informationen aufgefunden worden, die für die Aufklärung des NSU-Komplexes relevant sein könnten. Sie seien nun bereits an die Untersuchungsausschüsse im Landtag und im Bundestag übersandt worden. »Bei den übermittelten Daten handelt es sich unter anderem um Informationen zu Ermittlungsverfahren gegen einen ehemaligen V-Mann«, heißt es. Bislang lagen die Unterlagen nicht vor, da sie aus den Jahren 1992 bis 1998 stammen und in den Datenbeständen des 1999 eingeführten Informationssystems MESTA nicht erfasst waren. Nunmehr sei damit begonnen worden, Registerbücher aus der Zeit vor der Einführung von MESTA »auf etwaige weitere Altverfahren auch per Hand zu sichten«. Dabei seien die jetzt übermittelten Hinweise gefunden worden. »Die neuen Funde zeigen, dass es richtig war, die Recherche nochmals im Detail aufzunehmen«, obwohl dies für eine erhebliche Arbeitsbelastung gesorgt habe, meinte Justizminister Ludwig. Er versprach, dass die intensive Recherche nach NSU-Akten fortgesetzt werde, um die Aufklärung zu unterstützen. nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!