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Sozialdemokraten wollen Italien weiter regieren

Die PD-Abgeordnete Laura Garavini im Gespräch über die gescheiterte Verfassungsreform, die Gefahr einer Spaltung ihrer Partei und eine mögliche Rückkehr Renzis

  • Von Katja Herzberg
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wie sehr enttäuscht Sie die klare Ablehnung der von Ihnen mitausgearbeiteten Verfassungsreform?
Es ist eine bittere Niederlage. Doch es handelt sich um eine demokratische Entscheidung. Wir müssen das Ergebnis also annehmen. Es ist aber auch nur eine verlorene Abstimmung, eine schmerzhafte Etappe. Die Auseinandersetzung zwischen den Populisten und den Befürwortern der Modernisierung geht weiter.

Immerhin hat das Referendum Ministerpräsident Matteo Renzi den Posten gekostet. Wie sehr schmerzt dieser Verlust Sie und Ihre Partei?
Er ist immer noch ein Hoffnungsträger. Es handelt sich eben nicht um eine Niederlage von Matteo Renzi, sondern Italiens und Europas - für all jene, die für Veränderung sind. Die Regierung Renzi hatte den Auftrag zur Verfassungsreform. Sie war auch Teil unseres Wahlprogramms, deswegen waren wir dazu verpflichtet. Eigentlich braucht Italien diese Reform aber schon seit 30 Jahren. Doch es ist ein schwieriges T...


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