Zahl der geheimen Steuerdeals steigt an

Bericht beklagt, dass EU-Länder Konzernen trotz Skandalen vermehrt Vergünstigungen geben

Vor zwei Jahren ließen die Journalisten rund um das internationale ICIJ-Netwerk die Bombe platzen. Sie machten mit den LuxLeaks öffentlich, wie Luxemburg dubiose Steuerdeals mit Großkonzernen eingegangen war. Die Aufregung war groß, ein Sonderausschuss des Europaparlamentes befasste sich mit dem Thema. Man sollte meinen, dass die EU-Länder aus der Geschichte gelernt hätten.

Weit gefehlt, wie der am Dienstag veröffentlichte Bericht »Survival of the Richest« zeigt. Zwar haben einige EU-Länder Fortschritte in Richtung mehr Steuertransparenz gemacht. Doch kam es vergangenes Jahr zu einem drastischen Anstieg von Steuerdeals innerhalb der EU. Gab es 2013 noch 547 geheime Absprachen zwischen multinationalen Konzernen und europäischen Regierungen, so waren es 2014 schon 972 und Ende 2015 sogar 1444. Das in den Fokus der Öffentlichkeit gerückte Luxemburg vervierfachte seine Absprachen sogar von 113 auf 519.

»Es ist sehr überraschend u...

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