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Abschied vom Überfluss

»Feuer am Fuß«: Dirk C. Flecks literarische Erkundungen über künftige Gesellschaften im Fokus des Klimawandels

  • Von Marko Ferst
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Angesiedelt im Jahr 2035 - die kapitalistische Welt liegt in weitgehender Agonie - ist es ein Buch der Ernüchterung, das Dirk C. Fleck geschrieben hat. Roman und politischer Reisebericht: Im Mittelpunkt steht Cording, der als Journalist des politischen Magazins »Emergency« an zahlreiche Brennpunkte dieser geschundenen Welt reist. Zu Beginn muss er gerettet werden, als er, aus den indischen Slums kommend, im Moskauer Metro-Untergrund festgenommen wird.

Er besucht unter anderem die USA - oder das, was davon übrig blieb. An der Westküste etablierte sich eine rigide Ökodiktatur, in der die Menschen als Arbeitssklaven ausgebeutet werden und freie Meinungsäußerung unmöglich ist. Einige Gebiete dagegen sind Mitglied in der URP, einem Bund ökologischer Regionen weltweit, dem bereits über tausend andere angehören. Der Rest der USA wird noch von Washington aus regiert, doch längst ist die einstige Weltmacht in Auflösung begriffen. Jene, die...


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