Schmerzensgeld für schlechte Diagnose

Hamm. Ein Kinderarzt und ein Orthopäde müssen 25 000 Euro Schmerzensgeld zahlen, weil sie bei einem Kleinkind eine Reifeverzögerung der Hüfte nicht erkannten. Den beiden Beklagten seien medizinische Fehler mit schwerwiegender Folge unterlaufen, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil des Oberlandesgerichts Hamm (AZ: 3 U 173/15). Bei konsequenter Behandlung wäre dem Kind eine spätere Operation erspart geblieben. epd/nd

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