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Peggy und der NSU

Die Angeklagte Beate Zschäpe will am Donnerstag mal wieder aussagen lassen - viel Wahrheit ist nicht zu erwarten

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Als Beate Zschäpe, die Frau im NSU-Kerntrio, sich am 8. November 2011 der Jenaer Polizei stellte, soll sie gesagt haben; »Ich bin nicht gekommen, um zu schweigen!« Noch immer warten Ermittler, Richter, Anwälte, Journalisten samt Lesern, Hörern und Zuschauern darauf - Leute aus dem NSU-Netzwerk fürchten, sie könne es wahr machen.

Zschäpe ist im Münchner Prozess gegen Mitglieder und Unterstützer des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) als Mittäterin an zehn Morden angeklagt, die ihre mutmaßlichen Komplizen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos aus zumeist rassistischen Motiven verübt haben sollen. Die Männer töteten sich am 4. November 2011 nach einem Banküberfall in Eisenach angeblich selbst, Zschäpe zündete am selben Tag die Zwickauer Wohnung an, in der sie mit einem und bisweilen wohl auch dem zweiten NSU-Mann gelebt hatte. Entgegen ihrer Ankündigung vor der Polizei hat sie bislang außer ein paar belanglosen Wortbrocken nichts aus...


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