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Von der Leyen übergibt Schützenpanzer »Marder« an Jordanien

Amman. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat 16 »Marder«-Schützenpanzer für die Grenzsicherung an die jordanische Armee übergeben. Bis Ende nächsten Jahres sollen 34 weitere Exemplare in das arabische Land exportiert werden. »Wenn wir nicht bereit sind, diesen Ländern Sicherheit zur Verfügung zu stellen, dann werden sie schnell überrannt werden von den Terroristen«, begründete von der Leyen die Rüstungshilfe am Sonntag vor der Übergabezeremonie in der jordanischen Hauptstadt Amman. Die Waffenlieferung ist Teil der sogenannten »Ertüchtigungsinitiative«, mit der die Bundesregierung vertrauenswürdige Staaten in Krisenregionen stärken will. Das lässt sie sich in diesem Jahr 100 Millionen und im nächsten 130 Millionen Euro kosten. Jordanien wird in den beiden Jahren mit 88 Millionen Euro gefördert, die zum größten Teil in Rüstung investiert werden sollen. Neben den Panzern erhält das Land unter anderem auch 70 Lastwagen und 56 Kleinbusse für militärische Zwecke. Weitere Empfängerländer sind Irak sowie Tunesien, Mali und Nigeria in Afrika. Im nächsten Jahr soll Niger hinzukommen. dpa/nd

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