Werbung

Zuständig für den eigenen Geist

René Heilig hält nichts von Wahrheitsgesetzen und -kommissionen

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Was sollen Gesetze? Was helfen Kommissionen? Lasst uns gleich ein Wahrheitsministerium gründen. Das kann dann sekundenschnell beurteilen, was stimmt und was Lüge ist. Vorausgesetzt, Putin stellt nicht das Personal.

Doch mal im Ernst - Politiker tun wahrhaftig gut daran, sich mit dem Thema Lügen und Falschinformation zu befassen. Jeden Tag aufs Neue - vor jeder Rede und bevor sie mal wieder auf Twitter über Kollegen anderer Parteien herziehen. Doch das wird nicht reichen. Da sind ja auch wir von den Medien. Wir pochen auf Pressefreiheit. Richtig. Doch wer als Journalist jetzt so tut, als sei der permanente Faktencheck eine neue, der Zunft aufgezwungene und kaum zumutbare Arbeitsmethode, hätte doch lieber nur Kleindarsteller werden sollen. Nicht weniger Verpflichtung muss man denen auferlegen, die soziale Netzwerke betreiben. Gerade weil Lügen oft mehr Klicks, also mehr Werbeeinnahmen garantieren, darf es nicht sein, dass gefälschte Nachrichten mehr Verbreitung finden als solide recherchierte. Und was ist mit den Konsumenten? Niemand sollte sich herausreden: »Es stand ja im Netz ...« Man kann sehr wohl herausfinden, wer welche Nachrichten verbreitet, und entscheiden, ob man sei »Gefällt mir« millionenfachen Roboter-Likes angliedern will.

Jeder ist für seinen eigenen Geist zuständig, billiger ist Wahrheit nicht zu haben. Wer die Mühe scheut, sollte sich nicht als Demokrat bezeichnen.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!