Mondland hinterm Gartenzaun

Lärm, Staub, Erschütterungen - wo immer ein neuer Steinbruch geplant ist, regt sich Protest

  • Von Thomas Schöne, Magdeburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Es ist ein sonniger und kühler Tag. Die Sirene heult und warnt. Plötzlich ein dumpfer Knall, aber eine Druckwelle ist nicht spürbar. In einigen hundert Metern Entfernung sackt eine meterhohe steinerne Wand mit etwa 30 000 Tonnen Porphyr zusammen.

»Das war es schon«, bemerkt der Geschäftsführer der Mitteldeutschen Baustoffe GmbH (Sennewitz/Saalekreis), Peter Müller, trocken. Zu jeder Sprengung gehört eine genaue Dokumentation. Das sind Videoaufnahmen und Aufzeichnungen der jeweiligen Stärke der Erschütterungen, an vier bis fünf Messpunkten. Ein Diagramm verdeutlicht anschaulich, ob die entsprechenden Grenzwerte eingehalten wurden.

Nun rollt ein überdimensionaler 60-Tonnen-Dumper heran. Ein Bagger beginnt das abgesprengte Gestein aufzunehmen und auf das Fahrzeug zu laden. Manche Brocken sind noch zu groß für die spätere Zerkleinerung in der Gesteinsmühle. Der Greifarm des Baggers nimmt deshalb eine große Stahlkugel auf und lässt sie aus ei...

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