Werbung

Schwierige Verhältnisse

Novelle Urheberrecht

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Die Beziehungen von Urhebern und den Verwertern ihrer Werke werden neu geregelt. Der Bundestag verabschiedete am späten Donnerstagabend mit den Stimmen von Union und SPD das neue Urhebervertragsrecht. Die Bundesregierung will damit für eine gerechtere Bezahlung von Künstlern und Kreativen sorgen. Opposition, Verlegerverbände und Gewerkschaften begrüßten die Reform zwar grundsätzlich, sehen aber noch Nachbesserungsbedarf.

Das Urhebervertragsrecht regelt die Verträge zwischen Künstlern und Kreativen mit den Verwertern ihrer Werke, also etwa Verlagen, Produktionsfirmen oder Musiklabels. Urheber, die einem Verwerter ein exklusives Nutzungsrecht eingeräumt haben, sollen ihr Werk künftig nach Ablauf von zehn Jahren auch anderen Verwertern anbieten dürfen.

Die Reform regelt zudem den Anspruch der Verwerter neu, an der sogenannten Kopierabgabe beteiligt zu werden. Verwertungsgesellschaften wie die VG Wort oder die GEMA erheben von Bibliotheken, Kopiergeräteherstellern oder auch PC- und Druckerherstellern eine »angemessene« Abgabe. Bislang waren die Einnahmen pauschal zwischen Urhebern und Verwertern geteilt worden. Der Bundesgerichtshof hatte im April geurteilt, dass die Einnahmen allein den Urhebern zustehen. Das neue Gesetz sieht nun wieder eine Beteiligung der Verwerter vor, wenn der einzelne Urheber der Beteiligung zustimmt. Gerade kleinere Unternehmen wie regionale Zeitungsverlage hatten betont, auf die Einnahmen angewiesen zu sein. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen