Vorkämpfer des Vollgelds

Martin Leidenfrost besuchte eine Schweizer Initiative, die die Finanzwelt umkrempeln will

  • Von Martin Leidenfrost
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Als 2008 die Finanzkrise tobte, riefen alle nach einer Reform des Finanzkapitalismus. Sie kam aber nicht. Nachdem Goldman Sachs schon bisher finanzpolitische Schlüsselämter wie den Chefposten der Europäischen Zentralbank (EZB) besetzt hat, holt Donald Trump nun gleich drei Goldmänner in sein Kabinett. Die Alternativlosigkeit schreit zum Himmel. Fast zu spät und recht unscheinbar tut sich ausgerechnet am bürgerlichen Finanzplatz Schweiz eine Chance auf: Die »Vollgeld-Initiative« hat ein Referendum erstritten, das schon 2017 stattfinden könnte.

Im Programm steht: »Die Vollgeld-Initiative will, dass neben Münzen und Noten zukünftig auch das elektronische Geld allein von der Nationalbank hergestellt wird.« Bargeld macht nämlich nur 10 Prozent der umlaufenden Geldmenge aus, 90 Prozent ist elektronisches Geld. Letzteres wird von privaten Banken geschaffen, per Knopfdruck, durch Kreditvergabe etwa. Das ist überall Gewohnheitsrecht, nur d...

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