Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Russen hilflos im ukrainischen Exil

Migrationsbehörde weist Flüchtlinge meist ab / Nur wenige Asylanträge werden anerkannt

  • Von Denis Trubetskoy, Kiew
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nach aller Logik sollte es anders aussehen: Gerade nach der Maidan-Revolution und der Annexion der Krim haben viele erwartet, dass die Ukraine zum neuen Zuhause jener Russen wird, die mit der Politik des Kremls nicht einverstanden sind. Schon immer waren die Russen allein wegen des gemeinsamen Kulturraums mit der stark russischsprachigen Ukraine im Nachbarland herzlich willkommen - Künstler und Musiker, Journalisten und Politiker. «Nach dem Beginn des Ukraine-Konflikts wäre es für Kiew also logisch gewesen, die Türen für russische Demokraten zu öffnen», sagt Grigori Frolow, der mit seiner Kollegin Julija Archipowa das Projekt «EmigRussia» in der Ukraine leitet.

Dass dieses Projekt überhaupt notwendig war, zeigt vor allem eines: Es ist nicht ganz so gelaufen wie vorerst gedacht. Denn «EmigRussia» beschäftigt sich in erster Linie damit, den Russen zu helfen, die in die Ukraine auswandern wollen. Dabei konzentriert sich das Projekt in erst...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.