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Arbeiter-Rundfunk-Klubs und Piratensender

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Halle. Verschiedene Radioempfänger aus einer umfangreichen Privatsammlung sind derzeit neben anderen technischen Raritäten im Stadtmuseum in Halle/Saale (Sachsen-Anhalt) zu sehen. Im Rahmen der Sonderschau »Unsichtbare Wellen« werden noch bis zum 8. Januar mehr als 500 Exponate, darunter auch Filme und historische Tonaufnahmen, präsentiert. Sie vermitteln einen Einblick in 100 Jahre Radiogeschichte und stellen zugleich die Frage nach den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für dieses Medium. Der sozial- und kulturgeschichtliche Hintergrund reicht von den mediendemokratischen Forderungen des Arbeiter-Rundfunk-Klubs bis zu Verurteilungen wegen dem Hören von »Feindsendern«, von der Etablierung des Sendebetriebs als Propagandainstrument bis zu »Piratensendern«, wie in Wittenberg oder Halle-Ammendorf. Das Stadtmuseum Halle befindet sich in der Großen Märkerstraße 10, geöffnet Di-So 10 bis 17 Uhr (Heiligabend und Silvester geschlossen). Bis 30. Dezember ist der Eintritt kostenlos (Weihnachtsaktion), ab 2. Januar 2017 kostet die Besichtigung der Sonderschau drei Euro (gesamtes Haus: fünf Euro, ermäßigt drei Euro). dpa/nd Foto: dpa/Hendrik Schmidt

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