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Sachsens Kommunen bauen trotz Vorgaben lieber auf grüner Wiese

Dresden. Trotz anderer Vorgaben geben sächsische Kommunen bei Investitionsplänen noch immer der grünen Wiese den Vorrang gegenüber der Bebauung im Innenbereich. Vom Ziel, nicht mehr als zwei Hektar Außenfläche pro Tag in Anspruch zu nehmen, werde vielfach abgewichen, sagte Landesinnenminister Markus Ulbig (CDU) bei der Vorstellung des Landesentwicklungsberichts 2015 am Mittwoch in Dresden. Obwohl genug Entwicklungsflächen wie etwa innerstädtische Brachen zur Verfügung stünden, planten Gemeinden Zuwächse lieber an den Rändern, während die örtlichen Bereiche verfielen. Laut dem Papier, das Fakten zur Entwicklung bei Bevölkerung, Raum- und Infrastruktur, Daseinsvorsorge und Freiräumen im Zeitraum 2010 bis 2014 enthält, wird zu 63 Prozent im Außenbereich geplant. 11 900 Hektar sind überplant. dpa/nd

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