Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Kommissar Zufall leistete Amtshilfe

Ermittler finden im Terror-Lkw Dokumente eines Tunesiers und fahnden nun nach ihm

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Am Dienstagabend betätigte Generalbundesanwalt Peter Frank, was sich in den Stunden zuvor immer deutlicher abgezeichnet hatte: Die bisherigen Ermittlungsergebnisse hätten gezeigt, dass es »keinen dringenden Tatverdacht« gegen den Beschuldigten Pakistaner gebe. So fanden sich keine Spuren von ihm im Führerhaus des Lkw, der am Montag vorsätzlich in den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz gerast war.

Dabei war man sich anfangs so sicher, hatte ein beherzter Zeuge doch die Verfolgung des vom Tatort fliehenden Attentäters aufgenommen. Offenbar hatte er ihn aber im Dunkeln kurz aus den Augen verloren und dann den falschen Mann weiterverfolgt. Der 23-jährige Asylbewerber aus Pakistan ist zwar wegen kleinerer Delikte polizeibekannt, aber das Zeug zum Massenmörder hatte er dann doch nicht.

Somit war klar, der Attentäter musste noch auf freiem Fuß sein. Während man nach Anhaltspunkten suchte, meldete sich mit 24-stündiger Verspätung der...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.