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Hecking soll der Retter sein

Nach der Niederlage gegen Wolfsburg hat sich Borussia Mönchengladbach von Trainer André Schubert getrennt

  • Von Morten Ritter, Mönchengladbach
  • Lesedauer: 2 Min.

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Nach unruhigen Zeiten und der Trennung von Cheftrainer André Schubert setzt Borussia Mönchengladbach auf Stabilität und Besonnenheit. »Jetzt gilt es, einen Trainer zu finden, der uns wieder ein Stück weit Stabilität zurückbringt und den Jungs Impulse geben kann«, sagte Sportdirektor Max Eberl. Bei der Suche nach einem Nachfolger steht Dieter Hecking offensichtlich hoch im Kurs. Nach übereinstimmenden Medienberichten ist die Verpflichtung bereits perfekt. Hecking soll einen Vertrag bis 2019 erhalten. Die Borussia bestätigte das bis Mittwochabend nicht.

Der ehemalige Trainer des VfL Wolfsburg ist seit 17. Oktober auf dem Markt und könnte mit seiner ruhigen Art und seiner Erfahrung ein geeigneter Kandidat sein. Dazu wollte sich Eberl allerdings nicht äußern. Die Nachfolge soll aber schnell geregelt werden.

Die Trennung von Schubert war unumgänglich und stand bereits am Dienstagabend nach der 1:2-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg fest. Am Ende hätte dem Chefcoach auch kein Sieg mehr geholfen. Nach nur 15 Monaten und einer bemerkenswerten Talfahrt in den letzten Wochen wurde der 45-Jährige von seinen Aufgaben freigestellt. »Wir haben in den letzten Tagen viele Gespräche geführt und unsere sportliche Entwicklung analysiert und diskutiert und sind gemeinsam mit André zu dem Ergebnis gekommen, dass es für beide Seiten besser ist, unsere Zusammenarbeit jetzt zu beenden«, teilte Eberl am Mittwoch mit.

»André hat uns in der vergangenen Saison großartig geholfen, als er die Mannschaft vom letzten Tabellenplatz auf Platz vier und über die Playoffs bis in die Champions League geführt hat«, sagte Eberl. »Mit Blick auf die reizvollen Aufgaben in der Rückrunde haben wir uns entschieden, mit einem anderen Trainer einen Neustart zu machen.«

Hecking hätte als möglicher Nachfolger Bezug zum Klub. Zu Beginn seiner aktiven Karriere trug der Offensivspieler in der Saison 1984/85 schon einmal das Borussentrikot. Als junger Spieler absolvierte der Offensivspieler allerdings unter Trainer Jupp Heynckes nur sechs Spiele. Damals schon an Bord: Ewald Lienen, Michael Frontzeck und Bernd Krauss - allesamt spätere Borussentrainer. Ob der ehemalige belgische Nationaltrainer Marc Wilmots, dessen Name auch gehandelt wird, ein geeigneter Kandidat ist, bleibt fraglich.

Die Trennung von Schubert, der im September seinen Vertrag bis 2019 verlängert hatte, zeichnete sich seit Wochen ab. Spätestens nach den desaströsen Leistungen in der Bundesliga beim 1:4 in Dortmund und kurz darauf in der Champions League beim 0:4 in Barcelona ging der Trend nach unten. Mit nur 16 Zählern aus 15 Spielen steckt die Mannschaft mittlerweile im Abstiegskampf. nd/dpa

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