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Syrien-Troika nimmt Fahrt auf

Roland Etzel zum Dreiergipfel in Moskau

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Russland gibt in der Lösung der Syrien-Frage ein immer höheres Tempo vor. Die Notwendigkeit dessen wird niemand ernsthaft bezweifeln wollen, dauert der Konflikt doch jetzt schon etwa so lange wie der Zweite Weltkrieg. Gewiss ist nach schon so vielen gescheiterten Anläufen Skepsis angebracht, aber die russisch geführte Troika mit Iran und der Türkei an der Seite hat mehr Erfolgsaussichten als vergangene Befriedungsversuche.

Dafür sprechen drei Dinge. Erstens hat der Fall von Aleppo die militärische Ausgangslage deutlich zugunsten der russisch-syrischen Position verändert. Wer sich immer noch einem Arrangement mit Assad verweigert, läuft jetzt Gefahr, alles zu verlieren. Zweitens ist der antisyrischen Front in der Region mit der Türkei ihr bis dato wichtigster Faktor verloren gegangen. Drittens wollen alle drei Mächte die verkündete Initiative für eine landesweite Waffenruhe in Syrien - sollte sie denn zustande kommen - gemeinsam garantieren. Eine Feuerpause hätte dann deutlich mächtigere Garanten als die überforderte UNO-Truppe von einst, was dieser nicht anzulasten ist. Aber es muss sich trotzdem erst zeigen, ob das gemeinsam Verkündete tatsächlich die Partikularinteressen überwiegt.

Westeuropa sieht dem sichtbar missvergnügt aus der Schmollecke zu. Man möchte etwas dagegensetzen, traut sich aber wohl nicht recht, da niemand einzuschätzen weiß, welche Syrien-Strategie die neue US-Regierung haben wird. Also wartet man.

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