Spekulationen statt Fakten nach mutmaßlichem Anschlag

Auch die großen Medien haben sich nach dem Vorfall am Berliner Breitscheidplatz nicht mit Ruhm bekleckert

  • Von Jürgen Amendt
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Es braucht wahrscheinlich noch einige Zeit, bis die Medien sich daran gewöhnt haben, dass mit Anbruch der digitalen Kommunikation ihnen eine ganz besondere Verantwortung bei der Übermittlung von Informationen zufällt; sie dürfen diese nicht ungeprüft weiterverbreiten, weil alles, was als Information ins Netz gestellt wird, ein Eigenleben führt und selbst dann noch von vielen als wahr betrachtet wird, wenn es sich längst als falsch herausgestellt hat. Die Medien müssen dafür aber das Rad nicht neu erfinden, sie müssen nur den guten alten Grundsatz beherzigen, den jeder Journalistenschüler in seiner Ausbildung beigebracht bekommt, wonach jede Information erst dann als Nachricht weiterverbreitet werden darf, wenn sie von mindestens einer anderen Quelle bestätigt wird. Das schließt zwar nicht aus, dass es dennoch zu Falschmeldungen kommt, reduziert aber das Risiko, Unwahres zu verbreiten.

Die Nachrichtenagentur dpa, die für viele Zeit...

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