Friede den Hütten

Hans-Gerd Öfinger will Nestlé trotz guten Sozialplans nicht aus der Verantwortung entlassen

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Den rund 400 Beschäftigten des todgeweihten Nestlé-Werks in Mainz dürfte ein Stein vom Herzen gefallen sein, als sie am Dienstag die Ergebnisse der Sozialplanverhandlungen erfuhren. Schließlich enthalten die vereinbarten Eckpunkte relativ großzügige Ausgleichsregelungen für den Arbeitsplatzverlust. Dass sie den Weltkonzern noch einmal zum Einlenken und zur Abkehr von dem Schließungsbeschluss für das Werk bis Ende 2017 bewegen würden, hatten die Beschäftigten ohnehin nicht zu träumen gehofft.

Der Sozialplan sieht die Gründung einer Transfergesellschaft vor, die ab Januar 2018 alle Beschäftigten übernehmen soll, falls sie bis dahin keine neue Anstellung gefunden haben. Dort erhalten alle 85 Prozent des bisherigen Nettolohns, Schwerbehinderte sogar 24 Monate lang. Zu den weiteren Kernpunkten gehören relativ hohe Abfindungen mit Aufschlägen für unterhaltspflichtige Kinder und bei Schwerbehinderun...


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