Zurück ins alte Amt

Unterwegs mit Dagmar Pohle, die wieder Bürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf ist

  • Von Johanna Treblin
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Wenn Dagmar Pohle aus dem Fenster ihres Büros schaut, blickt sie mitten hinein ins Leben ihres Bezirks: Auf Buden und Karussells eines Weihnachtsmarkts, dahinter liegt einer der Hauptverkehrsknotenpunkte von Marzahn-Hellersdorf. Ringsherum bilden mehrgeschossige Wohnhäuser den Horizont vor dem Grau des Dezembernachmittags.

Dagmar Pohle, braune kurze Haare, randlose Brille, ist Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf. Ihre Partei, die LINKE, holte bei der Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am 18. September die meisten Stimmen. Das Amt ist für sie nicht neu, Pohle stand schon einmal dem Bezirksamt vor: von 2006 bis 2011. Zwar holte die Linkspartei auch bei den Wahlen im Jahr 2011 die meisten Stimmen vor Ort, aber damals hatten sich SPD, CDU und Grüne zu einer Zählgemeinschaft zusammengetan und wählten einen SPD-Bürgermeister.

Dabei kennt vermutlich kaum jemand Marzahn-Hellersdorf so gut wie Pohle: Seit 38 Jahre...


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