Angeklagter gesteht Sexualstraftaten

Ein 26-jähriger Mann hat eine Serie von sexuell motivierten Übergriffen auf junge Frauen vor dem Berliner Landgericht zugegeben. Er schäme sich für die Taten, sagte der Angeklagte zu Prozessbeginn am Donnerstag. Die sechs Opfer, 19 bis 25 Jahre alt, wurden Ermittlungen zufolge zumeist in Steglitz attackiert. Eine Frau habe der Angeklagte vergewaltigt. Mehreren Opfern sei es gelungen, den Angreifer in die Flucht zu schreien. Die Serie begann Ende April 2016. Der Angeklagte erklärte, er sei alkoholisiert von der Arbeit in einem Restaurant gekommen, als er eine ihm unbekannte Passantin angesprochen habe. »Ich wollte Sex und habe sie festgehalten«, gab er zu. Damals sei er davon ausgegangen, dass die Frau es freiwillig geschehen ließ. Auch bei den weiteren Übergriffen habe er unter dem Einfluss von Alkohol gestanden. Kurz nach der letzten Tat Ende Juli war der mutmaßliche Sexualtäter festgenommen worden. Warum es zu den Übergriffen kam, könne er sich nicht erklären, so der Angeklagte. Der Prozess wegen Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Körperverletzung wird am 2. Januar 2017 fortgesetzt. dpa/nd

Dazu passende Podcast-Folgen:

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung