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»Von Weihnachtsmärkten halte ich zwar nichts, aber jetzt gehe ich erst recht hin.« Mit dieser mutigen Einstellung trotzen die Deutschen jetzt allen islamistischen und terroristischen Anschlagsplanungen. Auch die Polizei findet das gut. Denn zur Identifizierung verdächtiger Identitäten bieten Menschenansammlungen die beste Gelegenheit. Jeder Besucher könnte über ungeklärte Personalien verfügen, an denen auch die Polizei interessiert ist. Der Doppelpass ist dabei noch die harmloseste Variante. Um allen Eventualitäten begegnen zu können, werden Gäste jetzt mit Betonpollern am vorzeitigen Verlassen der Weihnachtsmärkte gehindert, Attentäter verpflichtet, ihre Ausweispapiere deutlich sichtbar am Tatort zurückzulassen und Geisterfahrer mit Überlebkuchen an der Weiterfahrt gehindert. Der Weihnachtsmarkt wird zum Ort kollektiver Therapie, hier können Fahrkurse in der Geisterbahn gemietet und die Mandeln gebrannter Kinder käuflich erworben werden. uka

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