Von der serbisch-albanischen Liebe

Martin Leidenfrost über Bräute, Kupplerinnen und ein delikates Mus gegen Zeugungsunfähigkeit

Am Beginn meines Jugowesterns stand eine kaum zu glaubende Nachricht: Obwohl Serben und Albaner eine Erzfeindschaft pflegen und obwohl der Kosovokrieg noch keine achtzehn Jahre zurückliegt, haben inzwischen viele hundert serbische Bauern aus dem südserbischen Sandschak Albanerinnen geheiratet. Ich fuhr auf das Hochland Pešter, auf dem diese serbisch-orthodoxen Kuhhirten noch ausharren. In den Gegenden drum herum leben serbische Muslime. Die jungen Serbinnen fliehen in die Stadt. Ich wollte schauen, ob die serbisch-albanischen Ehen wirklich so win-win sind.

Auf dem Pešter angekommen, umfängt mich die Stille des über tausend Meter hoch gelegenen Weidelands. Sanft gewellt, fast baumlos, kühl. Man will reiten, gemächlich traben auf dem gelblichen Gras. Im Dorf Štavalj der holzgetäfelte Saloon der Kaschemme »Divna«. In einer Mehrbettkammer wie aus Titos Feldlazarett werde ich slibowitzselig schlafen. Wirt Mirko - um die 50, beleibt und mit S...

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