Es könnte eine Lösung sein

Auch Manager und Konzernbesitzer können sich für das Grundeinkommen erwärmen

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Was wird aus jenem Teil des Menschheit, dessen Arbeit von Computern und Roboter übernommen wird? Diese Frage, die sich früher vornehmlich Science-Fiction-Autoren und Futurologen stellten, bewegt immer mehr Menschen. Eine Studie der Oxford-Universität prophezeite bereits 2013, dass in den USA innerhalb von zwei Jahrzehnten fast die Hälfte aller Jobs wegfallen könnte. Eine mögliche Antwort auf die schwierige Frage ist das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) für jeden Bürger. So ein BGE soll, so wünschen es sich seine linken Befürworter vom Netzwerk Grundeinkommen, »die Existenz sichern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen«. Ohne Bedürftigkeitsprüfung und ohne Zwang zu Arbeit soll es an jeden Bürger ausgezahlt werden. Doch nicht alle Befürworter eines BGE führen Gutes im Schilde. Für neoliberale Sozialstaatsfeinde ist das Grundeinkommen eine Möglichkeit, alle Sozialleistungen zu einer zusammenzufassen. Entsprechende Pläne eines libe...


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