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Thüringen führt Gesundheitskarte ein

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Erfurt. Thüringen führt zum 1. Januar 2017 die Gesundheitskarte für Flüchtlinge ein. Eine entsprechende Rahmenvereinbarung sei mit den Krankenkassen verabredet worden, hieß es am Mittwoch aus dem Migrationsministerium in Erfurt. Beide Seiten versprächen sich davon einen einfacheren Zugang der Flüchtlinge zu ärztlicher Versorgung und weniger Verwaltungsaufwand. Man rechne mit etwa 7000 Menschen, die im neuen Jahr mit den Gesundheitskarten ausgestattet werden, hieß es. Dazu gehören auch Menschen, deren Asylantrag abgelehnt wurde, die aber in Deutschland geduldet sind. Die Gesundheitskarten gehen nicht an anerkannte Asylbewerber, für die, sollten sie über kein eigenes Einkommen verfügen, die Hartz-IV-Regelungen greifen. Vor allem Landkreise und Städte hatten auf die Einführung der Gesundheitskarten gedrängt. Allein im Ilmkreis sei bisher eine Mitarbeiterin nur mit den Anträgen von Flüchtlingen auf einen Arztbesuch und deren Abrechnung beschäftigt gewesen, hieß es. dpa/nd

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