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News - Kurz und knackig

+++ Noch keine Einigung über landesweite Waffenruhe für Syrien +++Italien: Wohnungsdurchsuchungen nach Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt +++

Kein Haftantrag nach Festnahme von 40-jährigem Tunesier in Fall Amri

Nach der Festnahme eines Verdächtigen im Fall des mutmaßlichen Berlin-Attentäters Anis Amri ist der 40-jährige Tunesier wieder auf freiem Fuß. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass es sich »nicht um die mögliche Kontaktperson von Anis Amri handelt«, sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft am Donnerstag in Karlsruhe. Es sei daher kein Antrag auf Haftbefehl gestellt worden.

Kolumbien verabschiedet FARC-Amnestiegesetz

Kolumbiens Parlament hat ein Amnestiegesetz für Farc-Rebellen verabschiedet. Es setzte damit am Mittwoch das erste von elf Ausführungsgesetzen zum Friedensvertrag zwischen der Regierung und der Guerillaorganisation um. Die Repräsentantenkammer stimmte dem Gesetz mit 117 zu 3 Stimmen zu. Das Gesetz passierte zudem ohne Gegenstimmen den Senat. Präsident und Friedensnobelpreisträger Juan Manuel Santos muss noch zustimmen, damit es in Kraft tritt. Die Amnestie gilt dann für Farc-Kämpfer, die keine Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben.

Rebellenvertreter: Noch keine Einigung über landesweite Waffenruhe für Syrien

Bei den Gespräche über eine landesweite Waffenruhe in Syrien gibt es nach Angaben eines Rebellenvertreters noch keine Einigung. Es gebe Verhandlungen zwischen Russland und der Türkei über eine Feuerpause, sagte der Sprecher der Islamistengruppe Ahrar al-Scham, Labib Nahhas, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Die verschiedenen Rebellengruppen hätten aber noch keine konkreten Vorschläge erhalten. Zudem gebe es noch mehrere Streitpunkte. So wolle Russland die von Regierungsgegnern kontrollierte Region Ost-Ghuta von der Waffenruhe ausnehmen. »Das ist nicht akzeptabel« sagte Nahhas.

Zwei Wohnungen in Italien nach Anschlag in Berlin durchsucht

Die italienische Polizei hat im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche zwei Wohnungen durchsucht. Der mutmaßliche Attentäter Anis Amri soll sich dort vor einem Jahr aufgehalten haben, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus Ermittlerkreisen. Die Razzien fanden nach Angaben der Polizei in dem Ort Aprilia südöstlich der Hauptstadt Rom statt. Ob die derzeitigen Bewohner der Unterkünfte befragt wurden und ob Beweise sichergestellt wurden, blieb zunächst unklar. In Berlin wurde am Mittwoch ein mutmaßlicher Kontaktmann Amris festgenommen. Bei dem Verdächtigen handelt es sich nach Angaben der Bundesanwaltschaft um einen 40-jährigen Tunesier. Bis Donnerstag soll geprüft werden, ob ein Haftbefehl gegen den Mann beantragt wird.

Hollywood-Ikone Debbie Reynolds stirbt kurz nach Tochter

Die US-Schauspielerin Debbie Reynolds ist am Mittwoch im Alter von 84 Jahren in Los Angeles gestorben. Einen Tag zuvor starb ihre Tochter Carrie Fisher. Internationale Bekanntheit erlangte Debbie Reynolds Anfang der 50-er Jahre an der Seite von Gene Kelly in dem Musical »Singin' in the Rain«. Zuletzt war sie in der Comedy-Serie »Will & Grace« zu sehen.

nd/Agenturen

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