12 000 bis 16 000 Sprünge pro Jahr

Trainingsbesuch bei Wasserspringer Patrick Hausding in Berlin: Trotz Olympiamedaille wird es für ihn nicht leichter

  • Von Marc Zeilhofer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

An einem winterlichem Samstagmorgen geht es kurz nach acht so richtig rund. Patrick Hausding macht sich vor dem ersten Sprung ins Wasser auf dem Trampolin warm. Doppel-schrauben folgen Doppelsalti direkt in den Stand. Dem ungeübten Zuschauer wird schon vom Zusehen schwindelig - und spätestens bei der artistischen Waage mit Medizinbällen an Händen oder Füßen ganz anders. Der Olympiadritte nennt diese Einheiten »Regenerationstraining«, so richtig soll der 27-jährige Berliner wegen seines maladen Körpers erst zu Jahresbeginn wieder loslegen.

Auch Monate nach dem Coup von Rio staunt Hausding immer noch über die erste olympische Medaille eines deutschen Wasserspringers vom Drei-Meter-Brett nach 104 Jahren. »Es ist eigentlich ein Märchen. Wenn man die Saison Revue passieren lässt, wie oft ich verletzt war, dann war das am Ende die perfekte Ausbeute«, sagt der Rekordeuropameister, der zuvor drei Mal den vierten Platz bei den Spielen erreicht h...


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