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Landkreis mit Spreewald im Namen ist möglich

Potsdam. Der Begriff Spreewald wird mit der geplanten Kreisgebietsreform in Brandenburg womöglich doch nicht von der Karte der Landkreise verschwinden. »Natürlich kann es auch einen Kreis geben, der den Spreewald im Namen trägt. Diese Diskussion ist vollkommen offen«, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) in einem Interview der »Berliner Morgenpost« (Donnerstag). »Wir sind noch in einer frühen Diskussion«, sagte Woidke. Nach einem Anfang Dezember vorgelegten Konzept des Innenministeriums würde der touristisch weit über die Landesgrenze hinaus bekannte Begriff künftig nicht mehr in einem Kreisnamen auftauchen. Bisher ist er dagegen in den Kreisen Dahme-Spreewald und Oberspreewald-Lausitz gleich zwei Mal vertreten. Den Plänen des Innenministeriums zufolge soll Dahme-Spreewald mit Teltow-Fläming zu Dahmeland-Fläming fusionieren. Oberspreewald-Lausitz würde mit Elbe-Elster, Spree-Neiße und der Stadt Cottbus im neuen Kreis Niederlausitz aufgehen. Auch das Innenressort hatte bei der Vorstellung der Vorschläge betont, Änderungen seien noch möglich. dpa/nd

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