Anita Wünschmann 31.12.2016 / Kultur

Die Offenbarung der Apokalypse

Das Hieronymus-Bosch-Jubiläumsjahr endet, die kleine Schatzkammer in der Gemäldegalerie aber bleibt geöffnet

Hochbeinige Ratten, fliegende Fische, Kröten und Echsen aller Art - auch wenn die mittelalterliche Kunst einiges vorzuweisen hat an schaurigen Gestalten, Droh-, Läster- und Speifiguren, hat wohl kaum ein Maler jener Zeit das europäische Bildgedächtnis mit so ausgesucht hybriden Geschöpfen und grotesken Szenerien gespeist wie der Holländer Hieronymus Bosch, ursprünglich Jheronimus, (ca. 1450-1516).

Seine Tafelbilder, Rentabeln und Grafiken wurden anlässlich des 500. Todesjahres mit einer großen Retrospektive und überbordendem Publikumsinteresse zuerst in ’s-Hertogenbusch, Boschs Lebensort in der niederländischen Provinz Nordbrabant, und anschließend im Madrider Prado, wo der Hauptbesitz seiner Werke beheimatet ist, geehrt. Gewürdigt wurde mit den 20 Malereien und neun Grafiken, die dem Œuvre des Künstlers zweifelsfrei zugeordnet werden können, nicht allein der Schöpfer eines diabolischen Welttheaters und verrätselten Figurengewimme...

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