Annäherung an ein Raubtier

Im Wildpark Schorfheide entsteht ein Wolfsinformations- und Herdenschutzzentrum

  • Von Tomas Morgenstern
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Imke Heyter ist vielleicht nicht die, »die mit dem Wolf tanzt«, doch generell kann die langjährige Leiterin des Wildparks Schorfheide bei Groß Schönebeck (Barnim) ganz gut mit dem gefürchteten Raubtier. 18 Wölfe leben dort in ihrer Obhut, manch einen hat sie selbst mit der Flasche aufgezogen. Ihre Mitarbeiter sagen, dass die misstrauischen Tiere die Chefin mit dem so typischen Geheul begrüßen. Es ist eine Art Vertauensbeweis.

Heyter betrachtet sich als »Wolfsfreundin«. Sie gehört zu den Wegbereitern für die seit Jahren beobachtete Rückkehr des vor 150 Jahren in Brandenburg ausgerotteten »großen Beutegreifers«. Im Wildpark Schorfheide soll künftig ein Kompetenzzentrum seine Wiederansiedlung begleiten und zwischen Befürwortern und Gegnern des »Canis lupus« vermitteln. Am Donnerstag übergab Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) vor Ort einen Fördermittelbescheid über 956 505,50 Euro für das »Wolfsinformations- und Herdenschutzzentrum Schor...


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