Skandalvideo belegt Rohingya-Jagd in Myanmar

Untersuchungen angekündigt / Friedensnobelpreisträgerin und faktische Staatschefin Aung San Suu Kyi bleibt schweigsam

  • Von Frederic Spohr , Bangkok
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Es ist ein verstörender Anblick: Ein junger Rohingya wird von Sicherheitskräften in Myanmar mit Schlägen und Tritten durch ein Dorf getrieben. Als er schließlich in eine Reihe Dutzender festgenommener Männer niedergedrückt wird, schlagen die schwer bewaffneten Peiniger weiter auf ihn ein. Gelegentlich sieht man das Gesicht des Polizisten, der das Geschehen im Selfie-Stil aufnimmt, und dabei eine Zigarette raucht.

Das am Wochenende aufgetauchte Video führte unter Aktivisten zu Aufregung - und die blieb nicht folgenlos. Man werde eine Untersuchung zu dem Material einleiten, teilte das Büro der De-Facto-Staatschefin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi mit. »Diejenigen, die sofort identifiziert werden konnten, wurden festgenommen«, heißt es in einer Mitteilung. Nach weiteren Schuldigen werde gesucht.

Dass die Regierung auf das Video so reagiert, ist bemerkenswert. Zwar gibt es zahlreiche Berichte über Vergehen an der muslimischen...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 462 Wörter (3234 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.