Paradies am Bodensee

Eva Eberwein erzählt, wie Hermann Hesses Anwesen in Gaienhofen gerettet wurde

  • Von Klaus Bellin
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Die Welt, die einmal ein Idyll war, schien verloren. Das Haus in jämmerlichem Zustand, dem Verfall nahe, der Garten eine Wildnis. In den neunziger Jahren bewohnte noch die Witwe eines Malers das Anwesen, eine etwas kauzige, konfuse alte Frau. Die Diplom-Biologin Eva Eberwein sah sie noch manchmal, wenn sie an dem Grundstück vorbeikam. Ihr waren Ort und Haus seit Kindertagen vertraut. Hier, wo sich die Halbinsel Höri in den Bodensee schiebt, stand die Gastwirtschaft des Großvaters, der manchmal in Briefen Hesses erwähnt wurde, hier wohnte auch ihre Lieblingstante, bei der sie ihre Sommerferien verbrachte, und später, in den Jahren des Zweiten Weltkriegs, bot das Haus der Malerwitwe ihrer Mutter Unterschlupf. Es war ein berühmtes Haus. Eva Eberwein wusste es früh, und es schmerzte, sein langsames Sterben mit ansehen zu müssen.

2003, an einem Herbsttag, hat sie auch die Räume des Hauses wieder betreten. Da stand es schon sechs Jahre ...

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