Michael Prütz 07.01.2017 / Kommentare

Raus aus dem politischen Exil: mit Sahra Wagenknecht

Dass in der Linken jedes kritische Hinterfragen der Migrationsfrage als rassistisch gilt, wird ihr nicht weiterhelfen, meint Michael Prütz

Die LINKE-Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht polarisiert.

Die jüngsten Äußerungen von Sahra Wagenknecht im »Stern« zu den Stichworten Flüchtlingspolitik und Terror zeigen das Dilemma, in dem sowohl Sahra Wagenknecht selbst als auch die Linkspartei stecken. Während die Unterstützung für Sahra Wagenknecht in dem Teil der Gesellschaft wächst, der nicht traditionell links wählt, nimmt sie unter den Aktiven in der LINKEN ab. Das geringe Interesse für das Programm der LINKEN ermöglicht es vielen Kritikern, die Themen, die Wagenknecht anspricht, zu tabuisieren. Dies ist weder für einen erfolgreichen Wahlkampf noch für eine inhaltliche Klärung produktiv.

Dies ist ein Debattenbeitrag über die politische Strategie von Sahra Wagenknecht. Den Aufschlag dazu ist unter dem Titel »Eine LINKE mit Sahra Wagenknecht kann ich nicht wählen« am Samstag im nd erschienen.

Kommunikation in die Partei und die gesamte Linke ist notwendig und hilfreich. Dass Sahra Wagenknecht diese Kommunikation in den eigenen Reihen stark vernachlässigt, kann und wird zu eine...

»Eine LINKE mit Sahra Wagenknecht kann ich nicht wählen«

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