Die wachsende Macht der Giganten

Herausgeber des »Konzernatlas« fordern schärferes Kartellrecht gegen Marktkonzentration in der Agrarbranche

Entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Lebensmitteln beobachten Umweltverbände, Stiftungen und Entwicklungsorganisationen in den vergangenen Jahren einen »verheerenden globalen Trend steigender Konzernmacht«, so Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. Gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Umweltverbänden und Entwicklungsorganisationen präsentierte Unmüßig am Dienstag in Berlin die Ergebnisse des »Konzernatlas 2017«, in dem eine »immense Marktkonzentration« durch Fusionen und Übernahmen festgestellt wird.

Demnach wandeln sich bisherige transnationale Unternehmen zu globalen Playern, die immer stärker die Trends in der Landwirtschaft und dem Nahrungsmittelkonsum bestimmen. Viele von ihnen sind altbekannt wie Nestlé, Coca-Cola, Cargill, Unilever oder Mc Donald’s. Aber es kommen auch neue Player dazu wie die brasilianischen Konzerne JBS und BRT, die heute führend in der Fleischindustrie sind und bereits mehrer...

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