Daniel Staffen-Quandt 11.01.2017 / Politik

Flüchtling verklagt Facebook wegen Fake-News

Rassisten benutzten Selfie eines Syrers mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, um ihn als Gewalttäter darzustellen

Seit langem beschäftigt sich der Würzburger Jurist Chan-Jo Jun schon mit Facebook - vornehmlich als IT-Anwalt. Im Auftrag eines syrischen Flüchtlings will der Jurist den Internet-Riesen nun wegen »Fake-News«, also gefälschter Nachrichten, vor das Würzburger Landgericht bringen. Man habe dort für den Syrer Anas Modamani den Erlass einer einstweiligen Verfügung beantragt. Für die öffentliche Verhandlung gibt es auch schon einen Termin: der 6. Februar 2017. Doch ob es dazu kommt, ist noch offen.

Laut Aussage von Chan-Jo Jun auf der Facebook-Seite seiner Kanzlei wäre es wohl das erste Mal, dass sich Facebook wegen Fake-News vor einem deutschen Gericht verantworten muss. Der Grund für die beantragte einstweilige Verfügung sei die Verbreitung wahrheitswidriger Behauptungen über Modamani auf Facebook. Dem Syrer wird dort vorgeworfen, kurz vor Weihnachte...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: