Marina Mai 11.01.2017 / Berlin

Ermittlungen wegen Volksverhetzung: AfD zieht Kandidaten zurück

Der Lichtenberger Bezirksverband zieht Stadtratsanwärter zurück, der zuvor zweimal bei der Wahl durchgefallen ist

Der umstrittene Statistikdozent Wolfgang Hebold ist nicht mehr Stadtratskandidat der Lichtenberger AfD. Das teilte der dortige SPD-Fraktionschef Kevin Hönicke dem »nd« mit. »Als Fraktionsvorsitzender habe ich einen Brief der AfD-Fraktion bekommen. Darin schreiben sie, dass ihr neuer Stadtratskandidat Frank Elischewski ist. Er will sich in unserer Fraktion vorstellen.«

Hönicke freut sich, dass die AfD Hebold »schon nach zwei Wahlgängen fallen lässt«. Auf seinem Twitter-Account schreibt er: »Die Demokratie ist stark! Sie verhindert rechten populistischen Hetzer der AfD in Lichtenberg als Stadtrat! Stark!«

Wolfgang Hebold, der Wunschkandidat der AfD, war im Dezember in zwei Wahlgängen als Stadtrat gescheitert. Vertreter aller Fraktionen mit Ausnahme der AfD hatten ihn öffentlich für unwählbar erklärt. Sie werfen ihm Rassismus vor.

Für die LINKE erklärt Fraktionsgeschäftsführer Norman Wolf: »Endlich hat die AfD kapiert, dass...

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