Ulrich Heyden, Moskau 12.01.2017 / Politik

Sprengsatz gegen Gedenken an Polen

Attacke ukrainischer Extremisten belastet Beziehung

Die Gedenkstätte im ehemaligen Dorf Guta Penjatzkaja für Opfer eines Massakers von SS und Ukrainischer Aufstandsarmee (UPA) wurde durch eine Sprengung zerstört. Ein seit Wochenbeginn im Internet kursierendes Video zeigt die in Trümmern liegende Gedenkstätte. Verbliebene Denkmalsteine mit den Namen der Toten wurden in den Farben der UPA-Flagge und mit SS-Runen beschmiert.

Am 28. Februar 1944 wurden in dem Dorf, dass im westukrainischen Gebiet Lemberg lag, nach unterschiedlichen Angaben 600 bis 900 polnische und jüdische Einwohner ermordet. Sie wurden zum Teil lebendig in ihren Häusern verbrannt. Das Massaker verübten Freiwillige des 4. Polizeiregiments der SS-Division Galizien unter Leitung von SS-Sturmbannführer Siegfried Banz und Mitglieder der Ukrainischen Aufstandsarmee.

Das polnische Außenministerium forderte am Dienstag in einer Erklärung, dass der Ansc...

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