Peter Stäuber, London 12.01.2017 / Politik

Notfallpatient Gesundheitsdienst

Die staatlich finanzierte britische Krankenversorgung ist in einer tiefen Krise

Die Grenze seiner Belastbarkeit hat der britische nationale Gesundheitsdienst NHS in den vergangenen Wochen überschritten. Knapp ein Drittel der Krankenhäuser in England hat warnte, dass dringende Maßnahmen notwendig seien, um die unerwartet hohe Zahl an Patienten zu bewältigen. Die Notaufnahmen waren im Dezember so überlastet, dass 143 Patienten an eine andere Klinik verwiesen werden mussten, weil es an Platz und Personal mangelte - ein Anstieg von 63 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In der Notaufnahme des Worcestershire Royal Hospital starben Anfang des Jahres zwei Patienten, von denen einer 35 Stunden lang auf ein Spitalbett gewartet hatte.

Der Gesundheitsdienst ist auf einem Tiefpunkt angelangt: Krankenwagen treffen mit großer Verspätung ein, Patienten warten stundenlang auf Behandlung, Kliniken verfügen nicht über ausreichend Betten, und das Gesundheitspersonal ist völlig überarbeitet.

Das Britische Rote Kreuz musste sogar einspringe...

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