Michael Wilkening 12.01.2017 / Sport

Eine europäische Angelegenheit

Der Welthandballverband scheitert regelmäßig mit der Internationalisierung seines Sports

Mit dem Duell von Gastgeber Frankreich gegen Brasilien begann am Dienstagabend die 25. Handball-Weltmeisterschaft der Männer. Was 1938 mit einem kleinen Turnier von vier Nationalverbänden begann, ist mittlerweile zur Großveranstaltung mit 24 Nationen und 84 Matches geworden. Geblieben ist nur die Dominanz der europäischen Teams, so dass es eine große Überraschung wäre, wenn am 29. Januar das Finale nicht zwischen zwei Mannschaften aus Europa entschieden werden würde. Die Versuche des Handballweltverbandes IHF, den Sport weltweit populär zu machen, sind immer wieder gescheitert.

Vor zwei Jahren war es beinahe um die Vormachtstellung der Europäer geschehen, als erst die große Mannschaft der Franzosen den Siegeszug Katars zu stoppen vermochte. Im Finale siegte Frankreich über den WM-Gastgeber und beendete den Siegeszug der Mannschaft aus dem Nahen Osten. Bis 2015 waren die vierten Plätze von Ägypten (2001) und Tunesien (2005) die bes...

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