Wenn das Internetsignal den Fernseher erreicht

Aus dem Streit um die Übertragungsrechte der Handball-WM könnten die öffentlich-rechtlichen Sender als Verlierer hervorgehen

  • Von Christoph Stukenbrock und Nikolaj Stobbe
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Nächster Akt im schier endlosen TV-Poker: ARD und ZDF springen im letzten Moment doch noch auf den WM-Zug der Handballer auf. Die beiden öffentlich-rechtlichen Sender erwarben einen Tag nach dem Beginn der WM am Donnerstag noch Rechte von der Agentur beIN Sports. ARD und ZDF werden »nachrichtlich und in Form von Highlights berichten können«, heißt es in einer Mitteilung. Sie wollen die Zuschauer nach eigenen Angaben »mit wichtigen Bildern von den Spielen, mit Interviews und Storys umfassend informieren«. Livebilder wird es bei beiden Sendern allerdings definitiv nicht geben - auch dann nicht, wenn die deutsche Mannschaft das Finale erreichen sollte.

Dass öffentlich-rechtliche Sender eine hervorragende Berichterstattung von Handball-Großevents garantieren können, wurde erst am Donnerstag wieder deutlich. Die ARD wurde für ihre Berichterstattung von der Handball-EM in Polen für den Deutschen Fernsehpr...


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