Gedenken an Rosa und Karl

Traditionelle Demonstration am Sonntag / Kritik an dogmatischen Teilnehmern

  • Von Jérôme Lombard
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die rote Nelke darf auch in diesem Jahr nicht fehlen: Sie wird traditionell an den Gräbern von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht abgelegt, um den beiden am 15. Januar 1919 während des Spartakusaufstands von rechtsextremen Freikorpssoldaten ermordeten Sozialisten zu gedenken.

Die traditionelle Liebknecht-Luxemburg-Demonstration, kurz »LL-Demo« genannt, führt auch in diesem Jahr vom U-Bahnhof Frankfurter Tor über die Karl-Marx-Allee zur Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof in Friedrichsfelde. Organisiert wird der Gedenkmarsch wie in den Jahren zuvor von einem breiten Bündnis linker Gruppen und Organisationen.

Die unterschiedlichsten Schattierungen des linken politischen Spektrums sind vertreten: von der Linkspartei über kurdische Verbände bis hin zu autonomen Gruppen. »Alle, die Luxemburg und Liebknecht gedenken wollen, sich solidarisch mit Flüchtlingen und dem Freiheitskampf der Kurden zeigen wollen, sind eing...


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