Martin Kröger und Ellen Wesemüller 14.01.2017 / Berlin

Linkspartei steht zu Andrej Holm

Staatssekretär entschuldigt sich bei Opfern / Missbilligungsantrag der Opposition scheitert

Der umstrittene Baustaatssekretär Andrej Holm hat Opfer des DDR-Geheimdienstes um Verzeihung gebeten. Wenn in den vergangenen Wochen durch »unsensible Wortwahl oder unangebrachte Vergleiche« der Eindruck entstanden sei, er wolle erlittenes Unrecht relativieren, wolle er klarstellen: »Das lag nicht im Entferntesten in meiner Absicht und ich möchte mich dafür entschuldigen.« Das schreibt Holm in seiner am Freitag veröffentlichten Erklärung für die Humboldt-Universität (HU).

Darin erklärte er noch einmal, keine bewusste Falschaussage über seine Ausbildung beim Ministerium für Staatssicherheit gemacht zu haben. Er habe sich beim Ausfüllen des Personalbogens auf seine Erinnerung verlassen. Er hatte verneint, hauptamtlicher Mitarbeiter der Stasi gewesen zu sein. Dass er doch als solcher galt, wurde ihm nach eigener Aussage erst vor wenigen Wochen beim Lesen seiner Stasi-Akte klar.

Des Weiteren wolle er keinen Auflösungsvertrag mit der HU unter...

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