Niedrigzinsen bringen Staat Milliardenersparnis

Düsseldorf. Der deutsche Staat hat seit dem Jahr 2008 dank der Niedrigzinsen 240 Milliarden Euro eingespart. Allein im vergangenen Jahr beliefen sich die Ersparnisse von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen im Vergleich zur Zeit vor der Finanzkrise auf 47 Milliarden Euro, wie laut »Handelsblatt« Berechnungen der Bundesbank zeigen. Diese verglich das Zinsniveau von 2007 mit dem Niveau in den Jahren danach. Musste der Staat 2007 Investoren noch eine durchschnittliche Rendite von 4,23 Prozent für frisches Geld bieten, fiel das Zinsniveau seitdem kontinuierlich auf zuletzt 2,05 Prozent. Dadurch verbilligte sich der Schuldendienst. AFP/nd

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