Streit um CO-Pipeline von Bayer geht weiter

Karlsruhe. Im juristischen Streit um den Bau einer Kohlenmonoxid-Leitung der Bayer AG hat das Bundesverfassungsgericht den Ball zurück an das Oberverwaltungsgericht Münster gespielt. Wie Karlsruhe am Freitag mitteilte, habe das OVG Grundsätze zum Thema Enteignung nicht berücksichtigt. Anwohner hatten gegen den Planfeststellungsbeschluss geklagt. Das OVG signalisierte den Klägern wenig Aussicht auf Erfolg, legte den Fall 2014 aber dem Verfassungsgericht vor. Die rund 67 Kilometer lange Pipeline zwischen Krefeld und Dormagen ist wegen des Streits nicht in Betrieb. dpa/nd

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