Prekäre Beschäftigung spielt keine Rolle

Gewerkschaften bewerten 100-Tage-Senatsprogramm als guten Ansatz, fordern aber weitergehende Beschlüsse

  • Von Nelli Tügel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Liste der Wünsche, die die Gewerkschaften an den neuen Senat hatten, war lang: höhere Löhne für Lehrer, Investitionen in Öffentliche Daseinsvorsorge, Stopp und Rücknahme von Outsourcing in öffentlichen Einrichtungen, stärkere Kontrolle bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen und so weiter. Nun hat der rot-rot-grüne Senat die Arbeit aufgenommen und einen Plan für die ersten 100 Tage vorgestellt. Welche gewerkschaftlichen Anliegen wurden dabei berücksichtigt und welche nicht?

Tom Erdmann, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Berlin, sagte dazu dem »nd«: »Die bessere Bezahlung der Grundschullehrkräfte ist Teil des 100-Tage-Programms, das finden wir natürlich gut.« Beim Thema Schulsanierung, so Erdmann, habe die Mehrheit der GEW-Mitglieder auf einer Delegiertenversammlung die Pläne des Senats abgelehnt. Rot-Rot-Grün möchte über die Gründung von Sanierungsgesellschaften Kredite aufnehmen und so di...

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