Martin Kröger 16.01.2017 / Berlin

Initiativen kritisieren Müllers Basta

Stadtpolitische Gruppen fordern Verbleib von Andrej Holm als Baustaatssekretär unter Rot-Rot-Grün

Die Reaktionen auf die angedrohte Entlassung des wegen Stasi-Vorwürfen in der Kritik stehenden Wohnungsstaatssekretärs Andrej Holm (parteilos, für LINKE) durch den Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) fielen in der Stadt sehr unterschiedlich aus. Organisationen wie beispielsweise die Initiative Mietenvolksentscheid, »Kotti & Co« oder die Initiative »100 Prozent Tempelhofer Feld« kritisierten die Erklärung Müllers als »autoritäre Entscheidung« sowie »Bankrotterklärung für Rot-Rot-Grün«.

Zahlreiche Solidaritätsbekundungen haben gezeigt, dass nicht nur Mieten- und Stadtteil-Initiativen, sondern auch Wissenschaftler und sogar ehemalige DDR-Oppositionelle Holm als Staatssekretär behalten wollen, hieß es in einer verbreiteten Erklärung der stadtpolitischen Organisationen. Diese gehen davon aus, dass die Gründe für die geforderte Entlassung Holms nicht in dessen Stasi-Vergangenheit liegen, sondern ganz woanders. »Michael Mü...

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