Misstrauen macht Macht - für Irans Hardliner

Das Atomabkommen mit dem Westen trägt ein Jahr nach Inkrafttreten bislang nur dürftige Früchte

  • Von Oliver Eberhardt, Kairo
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Es war ein Moment, auf den viele Iraner lange gewartet hatten: In Teheran landete am vorigen Donnerstag ein nagelneuer Airbus A321, der erste von insgesamt 100 Jets, den die staatliche Fluglinie IranAir bei Airbus geordert hat. Und das erste Flugzeug überhaupt, dass Iran seit der Revolution direkt im Westen gekauft hat.

»Der Zeitpunkt der Lieferung war für uns extrem wichtig«, sagt Abbas Arakschi, iranischer Atom-Unterhändler. »Nun kann die Öffentlichkeit sehen, dass die Aufhebung der Sanktionen Ergebnisse zeigt.«

Denn die iranische Öffentlichkeit steht dem Atom-Abkommen mit dem Westen zunehmend kritisch gegenüber. Vor genau einem Jahr trat es in Kraft; die internationalen Wirtschaftssanktionen wurden überwiegend aufgehoben, nachdem die Internationale Atomenergiebehörde IAEO bestätigt hatte, dass sich Iran an seine Verpflichtungen hielt.

Doch von der anfänglichen Euphorie ist im Land schon seit Monaten nichts mehr zu spü...

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