Wie in einem Bottich mit Glasscherben

Die Pariser Stiftung Vuitton zeigt »Ikonen der Modernen Kunst« aus der Sammlung Schtschukin

  • Von Ralf Klingsieck
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Die Ausstellung »Ikonen der Modernen Kunst«, die in der Pariser Stiftung Vuitton die legendäre Sammlung des russischen Textilfabrikanten Sergei Schtschukin präsentiert, ist für viele Franzosen eine Entdeckung und ein Höhepunkt der Saison. In diesem Umfang wurde die Sammlung bisher weder im Ausland noch in Russland selbst gezeigt.

Der erfolgreiche Textilunternehmer Schtschukin, der auf der Suche nach neuen Motiven für seine Stoffe bis in den Mittleren Osten und nach Indien gereist ist, entdeckte auf Geschäftsreisen nach Paris die moderne französische Malerei, wurde von ihr gepackt und hat hier zwischen 1898 und 1914 insgesamt 256 Bilder gekauft, von denen jetzt 127 nach Paris geholt werden konnten. Zu sehen sind alle acht Bilder von Paul Cézanne, die er besaß, acht von 13 Bildern von Claude Monet, zwölf von 16 Bildern von Paul Gauguin, 19 von 37 Bildern von Henri Matisse und 26 von 50 Bildern von Pablo Picasso. Reich vertreten sind aber...


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